Hanson Schruf startete beim zweitätgigen Terem-Cross in Nyíregyháza nicht nur im  Supercross sondern auch im Supermoto. Trotz Doppelbelastung begann das Rennwochenende positiv:
Beim SuperCross-Zeittraining zeigte Hanson, dass er zum engeren Kreis der Sieganwärter gehört. Mit Fahrkönnen, Erfahrung und seiner Husaberg FX450 konnte er eine der
schnellsten Zeiten des gesamten Fahrerfeldes fixieren. Die ausgezeichnete Qualifying-Zeit bescherte Hanson einen guten Startplatz für das Rennen - und ein guter Startplatz ist auf dem engen Hallenkurs essentiell für eine Topplatzierung.

Auch beim Supermoto lief es vorerst sehr gut: obwohl in Nyíregyháza mit dem amtierenden deutschen Meister in der Klasse S1, Petr Vorlicek (CZE), starke Konkurrenz am Start war, konnte Hanson Schruf im Training problemlos mit der Spitze mithalten. Der Niederösterreicher lieferte sich mit Petr Vorlicek ein Hundertstel-Duell um die beste Rundenzeit.
Bei einem Angriff auf die Bestzeit kam Hanson in der Waschbrett-Sektion zu Sturz und musste sich kopfüber von seinem Motorrad trennen. Beim Einschlag am Holzboden verletzte sich der Husaberg-Pilot am rechten Handgelenk, womit das Rennwochenende abrupt beendet war.

In den nächsten Tagen wird sich klären, wie stark die Verletzungen sind und wann Hanson Schruf wieder das Motorrad-Training aufnehmen kann.