Die zweite Runde der österreichischen Supermoto-Staatsmeisterschaft 2012 führte den Renntross ins nördliche Niederösterreich. Der Nordring in Fuglau ist jene Strecke, im heurigen Kalender, mit dem größten Offroad-Anteil.

Das Zeittraining hielt mit den wechselnden Wetterbedingungen eine besondere Herausforderung fĂĽr die Fahrer bereit. Hanson Schuf konnte mit seiner Husaberg FE450 bei einsetzenden Regen gerade noch eine flotte Runde hinlegen, bevor die feuchter werdende Strecke keine schnellen Zeiten mehr zulieĂź.
Mit Rang zwei im Zeittraining hat sich der Niederösterreicher eine gute Ausgangsposition für die Rennen geschaffen.

In das erste Rennen erwischte Hanson Schruf einen sehr guten Start. Auf Rang zwei liegend bog der Husaberg-Pilot in den Offroad ein und spielte dort seine Stärken aus. Mit seiner Flattrack-Erfahrung konnte sich der Niederösterreicher in einer lang gezogenen Links-Kurve an den vor ihm liegenden Piloten vorbeischieben und kurzzeitig sogar die Führung übernehmen. Allerdings konterten die Gegner sofort; bei der Offroad-Ausfahrt fiel Hanson Schruf nach einem kleinen Verbremser auf Rang drei zurück. In den folgenden Runden machte Hanson Schruf auf seiner Husaberg FE450 vor allem im Offroad Boden gut, und konnte durch ein fulminantes Manöver auf Rang zwei nach vorne fahren.
Auf den FĂĽhrenden konnte der Pottensteiner kurz aufschlieĂźen, musste sich aber schlussendlich mit einem guten zweiten Rang begnĂĽgen.
Ergebnis Lauf1: 1. Höllbacher, 2. Hanson Schruf (Husaberg), 3. Hochreiter

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Der Auftakt zur Supermoto-Staatsmeisterschaft 2012 ging in Neutal (Bgld.) über die Bühne. Hanson Schruf startet auch heuer wieder mit einer Husaberg. Allerdings setzt der Niederösterreicher in dieser Saison auf eine Husaberg FE450.

Das Zeittraining fand noch bei Sonnenschein statt. Hanson Schuf konnte im Zeittraining die Wendigkeit seines Motorrads ausspielen und musste sich nur zwei Piloten geschlagen geben. Hinter Lukas Höllbacher und Florian Wedenig belegte der Pottensteiner Rang drei im Qualifiying. Hanson: „Wichtig war mir ein Platz in der ersten Startreihe. Und Rang drei ist eine solide Basis für die Rennen.“

Als ob die Kombination aus Offroad und Asphalt nicht schon genug Herausforderungen bietet, mischte sich auch der Wettergott ein. Mit Dauerregen wurde das letzte bisschen Grip von der Strecke gewaschen, sodass sich die Piloten noch weniger Fehler erlauben konnten.

Im ersten Rennen klappte der Start für Hanson Schruf und seine Husaberg FE450 sehr gut. Auf Rang zwei liegend bog der Niederösterreicher in die erste Kurve ein und lag kurz danach am Boden. Ein anderer Fahrer stürzte und riss Hanson Schruf zu Boden. Lediglich als Vorletzter konnte der Husaberg-Pilot das Rennen wieder aufnehmen und zeigte danach eine beeindruckende Show. Mit ausgezeichneten Rundenzeiten machte der Pottensteiner einen Rang nach dem anderen gut und lag zur Hälfte des Rennens bereits auf Rang sechs. Bis dahin hatte Hanson Schruf bereits mehr als die Hälfte aller Fahrer überholt und er machte keine Anstalten seinen Vorwärtsdrang zu stoppen. Nach und nach konnte er den Vorsprung seine vor ihm liegenden Kontrahenten reduzieren. Leider musste der Niederösterreicher fünf Minuten vor Rennende mit einem Platten am Hinterrad aufgeben.
Ergebnis: 1. Höllbacher, 2. Hochreiter, 3. Wiesinger, DNF Hanson Schruf (Husaberg)


Das zweite Rennen verlief ähnlich wie das erste Rennen. Guter Start von Hanson Schruf und wieder wurde es für den Husaberg-Piloten in der ersten Kurve eng. Allerdings wurde der Niederösterreicher von der Startkollision verschont und kam auf Platz zwei liegend aus der ersten Kurve. Auf den Drittplatzierten konnte sich Hanson Schruf recht schnell einen Polster herausfahren. Allerdings war es für den Pottensteiner nicht möglich den in Führung liegenden Höllbacher unter Druck zu setzen.
Ergebnis: 1. Höllbacher, 2. Hanson Schruf (Husaberg), 3. Neuburger


Das nächste Rennen zur SupermotoMasters-Serie, der österreichischen Staatsmeisterschaft, findet am 12. & 13. Mai in Fuglau (NÖ) statt.

 

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Jetzt geht es los! Nun ist es offiziell: Hanson Schruf - mehrfacher Supermoto-Staatsmeister - wagt ein neues Abenteuer: FLAT TRACK

Beim Flat Track wird mit 19 Zoll Rädern ohne Vorderradbremse gegen den Uhrzeigersinn auf einem Oval im Kreis gefahren. Klingt fad, ist es aber nicht, wenn bis zu 25 Starter gemeinsam in die erste Kurve einlenken und als Erster wieder herauskommen möchten.

Warum Hanson Schruf das Abenteuer "Flat Track" wagt und was ihn daran reizt, könnt ihr hier nachlesen: http://derstandard.at/1333184989203/Flat-Track-Wer-bremst-manipuliert

 

Die Supermotosaison 2011 ist Geschichte und Hanson Schruf bastelt bereits an seinem Renngerät für 2012. Beim Basteln ist es dann auch passiert: Hanson steckte die überzähligen Teile zusammen und hatte fast ein ganzes Motorrad … aber eben nur fast.

Keine Bremsanlage, kein Frontfender, keine Gabel … kein Problem für Handwerker-Hanson. Eine 20 Jahre alte Motocross-Gabel wurde minimal überarbeitet und hielt nun das Vorderrad in der Spur.

Bremse und Kotflügel fehlten zwar weiterhin, aber wenn man Hanson Schruf heißt, braucht man derartige Kleinigkeiten nicht: „Fahrbar ist das Motorrad. Es hängt super am Gas und die fehlende Bremse wirkt sich positiv auf die Wendigkeit aus. Und ein passendes Einsatzgebiet habe ich auch schon gefunden: FLATTRACK :-)“

Was ist Flattrack: „Flattrack Rennen ähneln Speedway-Rennen. Beide werden in einem Oval entgegen dem Uhrzeiger-Sinn gefahren. Im Gegensatz zu Speedway starten beim Flattrack deutlich mehr als vier Fahrer gleichzeitig und die Rennen dauern auch länger. Mehr als zehn Runden sind keine Seltenheit.
Flattrack Bikes sind vorne und hinten gefedert und besitzen eine Hinterradbremse. Es gibt wie beim Speedway keine Vorderradbremse. Die Federung und vor allem die Hinterradbremsen sind die maßgeblichen Unterschiede zu Speedway und erfordern somit eine ganz spezielle Kurventechnik.“

Um beim Flattrack wirklich schnell zu werden, muss man viel trainieren … oder man ist mehrfacher Supermoto-Staatsmeister und hat eine sehr sensible Gashand.
Mit dieser sensiblen Gashand startet Hanson Schruf letztes Wochenende beim fĂĽnften Lauf zur tschechischen Flattrack-Serie in Svitavy (CZE).

Das freie Training nutzte der Hanson ideal im sich und seine Husaberg auf den ungewohnten Sport einzustellen. Das bewies der Pottensteiner in den drei Quali-Rennen. Lauf eins und zwei konnte er zur Verwunderung der Konkurrenz gewinnen. In Quali-Lauf drei belegte Hanson Rang zwei.

 

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Das Finale der internationalen österreichischen Supermoto Staatsmeisterschaft ging am Wachauring in Melk (Nö) über die Bühne. An diesem Wochenende standen in jeder Klasse drei Rennentscheidungen am Programm – dementsprechend stressig war der Zeitplan.
Für Hanson Schruf verlief die bisherige Saison nicht nach Wunsch. Trotz vollem Einsatz waren die Ergebnisse nicht zufriedenstellend. Auch für das Zeittraining hatte der Husaberg-Pilot andere Erwartungen. „Ideal wäre ein Startplatz in der ersten oder zweiten Reihe gewesen. Leider hatten wir mit ein paar Problemen zu kämpfen und das Ergebnis ist nun doch enttäuschend.“
Das Ergebnis des Zeittrainings war fĂĽr Hanson Schruf der 14. Rang und somit nur die vierte Startreihe.

In der wenigen Zeit zwischen Zeittraining und dem ersten Rennen versuchte der Niederösterreicher mit kalkuliertem Risiko: „Wir haben nun ein paar Komponenten am Motorrad geändert und erhoffen uns so eine deutlich bessere Performance.“
Zu Beginn des ersten Rennens schien der Plan des Pottensteiners aufzugehen. Hanson Schruf legte einen perfekten Start hin pflĂĽgte durch das halbe Feld. Auf Platz sieben liegend kam der Husaberg-Pilot aus der ersten Runde zurĂĽck. Gegen Mitte des Rennens hatte Hanson Schruf keinen Vortrieb mehr und war gezwungen das Rennen vorzeitig zu beenden.

Ergebnis Lauf 1: 1. Maier, 2. Esterbauer, 3. Rothbauer, DNF Hanson Schruf (Husaberg)

Am Sonntag fanden zwei weitere Entscheidungen in der Klasse S-Open statt. Vor dem zweiten Rennen wurde im Husaberg-Zelt intensive Fehlersuche betrieben. Dass die Suche von Erfolg gekrönt war, bewies Hanson Schruf im zweiten Rennen des Wochenendes. Auch bewies der Niederösterreicher, dass mit einem 14. Startplatz noch nichts verloren ist.

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