Hanson Schruf fährt Supermoto-Rennen. Um bei den Rennen vorne zu sein, muss Hanson Schruf ordentlich trainieren. Meistens sitzt er dafür auf seiner Husaberg FS 570 und driftet um diverse Rennstrecken. Ab und zu wechselt er auch auf seine FX 450 und wirbelt auf der Motocross-Strecke ordentlich Staub auf. Und hin und wieder sitzt er auf seinem Heimtrainer und bewegt sich keinen Zentimeter vom Fleck sondern schwitzt nur.
Derzeit ist Rennpause und die nutzt Hanson Schruf um einmal etwas ganz anderes zu machen:

Der Motocross-Helm und die Supermoto-Stiefel wurden für einen Tag ins Eck gestellt. Auch hat Hanson Schruf anscheinend das Sommerwetter in die Abstellkammer verbannt. Denn bei reichlich Regen ging es gemeinsam mit ausgewählten Kunden und Freunden der Firma Zweirad Schruf auf den Slovakiaring um die Straßenmotorräder von KTM ausgiebig zu testen. KTM stellte die gesamte Modellpalette zum Testen bereit. Neben absoluten Serienmodellen gab es auch diverse Modelle, an denen zahlreiche Teile aus dem Power-Parts Katalog verbaut wurden, zum Probefahren.

Der Umstieg von Supermoto auf ein Straßenmotorrad war für Hanson Schruf anfangs eine kleine Herausforderung. Auch für die anderen Teilnehmer war Hansons Fahrstil eine Herausforderung. Die waren es einfach nicht gewohnt, dass jemand quer in Kurven reinrutscht.
Was folgte war ein kurzes Coaching, das angeblich wie folgt ablief:

KTM-Coach: „Wennst die Kurven runder fährst, dann wirst dir einfacher tun.“
Hanson: „Wenn ich die Kurven noch runder fahre, kann ich sie nicht mehr andriften.“
KTM-Coach: „Du sollst sie auch nicht driften, das macht alle anderen Fahrer unruhig!“
Hanson: „Wenn die Anderen unruhig sind, sollen sie Baldrian-Tropfen nehmen.“

 

KTM hatte zwar viele schnelle Motorräder mitgebracht, aber leider keine Beruhigungs-Tropfen. Hanson Schruf änderte ein wenig seinen Fahrstil und konnte so die Nerven der anderen Teilnehmer schonen. Nebenbei schaffte er, für die suboptimalen Witterungsbedingungen, auf der Start-Ziel-Geraden einen akzeptablen Top-Speed.

 

Hanson Schruf zu einem möglichen Wechsel auf Straßenbikes: „Es ist ganz nett, wenn man mit 230 km/h an der Boxenmauer entlangfliegt, aber querfahren macht eindeutig mehr Spaß.“