Als Vorbereitung zum kommenden Rennen des Supermoto Intercup in Greinbach nutzte Hanson Schruf das letzte Wochenende zu einem Ausflug in den Alpe Adria Cup. Der international besetzte Cup machte am 13. Juni am Pannoniaring halt. Der Husaberg-Pilot nutze die Gelegenheit um sowohl seiner Husaberg FX450 und auch seine starke Husaberg FS570 ausgiebig zu testen.
Bereits in den Trainings wechselte Hanson mehrmals die MotorrĂ€der und konnte mit der schwĂ€cheren 450er ansatzweise gleiche Zeiten fahren wie mit der großen 570er. Bereits diesen Umstand wertete Hanson Schruf als Erfolg, weil beide MotorrĂ€der ein perfekt abgestimmtes Fahrwerk haben, sehr gut handzuhaben sind und ihn der Wechsel des Motorrads leicht von der Hand geht.

Ob Hanson beim Alpe Adria Cup kein HĂ€ndchen fĂŒr das Wechseln der Reifen hatte, oder ob er absichtlich „geschlampt“ hat, bleibt vermutlich sein Geheimnis. Denn auf die Frage, warum er mit abgefahrenen Reifen das Qualifying bestritt und somit nur auf Rang sieben landete, ließ sich der Niederösterreicher nur zu einem verschmitzten LĂ€cheln hinreißen.

Im ersten Rennen bog Hanson (mit neuen Reifen und seiner FX450) als Siebenter in die erste Kurve ein und konnte sofort Druck auf die vor ihm platzierten Fahrer machen. Der Pannoniaring bietet recht wenig Überholmöglichkeiten, dennoch gelang es dem Husaberg-Piloten ein paar PlĂ€tze gut zu machen. Mehr als Rang vier war in diesem Lauf aber nicht möglich. Im zweiten Rennen startet Hanson Schruf mit seiner FS570. Mit dem stĂ€rkeren Motorrad sollte eine bessere Platzierung möglich sein. Der Plan ging vorerst nicht auf; aus der ersten Kurve kam Hanson mit seiner Husaberg nur als Achtplatzierter heraus. In harten ZweikĂ€mpfen und mit sehr viel GefĂŒhl fĂŒr Gasgriff und Bremshebel schnappte sich Hanson Schruf einen Platz nach dem anderen und ĂŒberquerte als Dritter die Ziellinie.

„Mit der 450er lĂ€uft es immer besser; das Setup, das wir die letzten Wochen herausgearbeitet haben, funktioniert nun wirklich sehr gut. Und die 570er ist ja fast schon perfekt.
Die Rennen waren fĂŒr mich erfolgreich, denn fĂŒr die mittelmĂ€ĂŸige Startposition ist der dritte Gesamtrang recht gut; vor allem da man auf diesem Kurs wirklich schwer ĂŒberholen kann. Eine bessere Vorbereitung fĂŒr die kommenden Staatsmeisterschaftsrennen hĂ€tte ich das Wochenende nicht finden können“ meint Hanson nach dem Rennen und hat wieder seinen verschmitzten Grinser im Gesicht.

Weiter geht’s fĂŒr Hanson Schruf am 19. Und 20. Juni mit dem Lauf zum Supermoto Intercup (Staatsmeisterschaft) in Greinbach (Stmk).