Auf dem engen und technisch sehr anspruchsvollen Kurs im burgenländischen Neutal fand der zweite Lauf zur Supermoto Staatsmeisterschaft 2010 statt. Im Zeittraining, musste sich Hanson Schruf mit Platz fünf begnügen. Um winzige zwei Tausendstel-Sekunden schaffte der Husaberg-Pilot nicht den Sprung in die erste Reihe der Startaufstellung.

Lauf 1: Fünfter Startrang – Fünfter Endrang
Hanson Schruf startet auf der Innenseite und kam als Sechster durch die erste Kurve. Den gegenüber der Startaufstellung verlorenen Platz erkämpfte er sich bereits zwei Kurven später wieder zurück. Auf Platz fünf liegend macht Hanson jagt auf die Führenden.
Kurzzeitig konnte sich der Husaberg-Pilot durch einen Rutscher von Schreyer auf Platz vier vorschieben, aber Schreyer ließ nicht locker und ging ein paar Runden später seinerseits wieder an Hanson Schruf vorbei. Das Duo Schreyer und Schruf schloss bald an auf den Drittplatzierten Rothbauer auf. Schreyer kämpfte sich recht rasch an Rothbauer vorbei. Hanson Schruf hingegen hatte mehr Probleme.
Er holte zwar das Letzte aus seiner bärenstarken Husaberg FS570 heraus und konnte das Tempo von Rothbauer locker mitgehen. Hanson attackierte den Staatsmeister von 2009 des Öfteren, fand aber keinen Weg vorbei. Der Abstand zu den Führenden wurde durch den Zweikampf Schruf Rothbauer immer größer. Auch ein letzter, beherzter Angriff in der finalen Runde führte nicht zum Erfolg. Schlussendlich musste sich Hanson Schruf mit dem fünften Endrang begnügen.

Ergebnis Lauf 1: 1. Enenkel, 2. Hochreiter, 3. Schreyer, 4. Rothbauer, 5. Hanson Schruf (Husaberg)


Lauf 2: Kleine Steigerung – Vierter Platz
An der Spitze des zweiten Laufes waren wieder dieselben Protagonisten. Hanson Schruf bog seiner Startposition entsprechend als Fünfter in die erste Kurve ein und startete die Verfolgung von Rothbauer. Wie beim Paarlaufen flogen Rothbauer und Hanson Schruf synchron um den Kurs. Durch den Zweikampf zwischen den beiden konnte sich die Spitze allmählich absetzen.

Der Husaberg-Pilot lieferte sich Kurve um Kurve und Runde für Runde eine Hetzjagd mit Rothbauer. Erst in der Endphase des zweiten Laufes schaffte es Hanson Schruf am Ende des Offroad-Teils sich an Rothbauer vorbeizuschieben. Auf Platz vier liegend überquerte Hanson Schruf auch die Ziellinie.

Ergebnis Lauf 2: 1. Hochreiter, 2. Schreyer, 3. Enenkel, 4. Hanson Schruf (Husaberg), 5. Rothbauer

Der nächste Lauf zur Staatsmeisterschaft findet am 19. Und 20. Juni in Greinbach statt. Die Strecke in Greinbach liegt Hanson Schruf und seiner Husaberg FS570 – das hat er im Vorjahr mit dem Tagessieg eindrucksvoll bewiesen. Aber bis dahin steht für Hanson Schruf nur eines im Vordergrund: Training.