Beim ersten Rennwochenende der österreichischen Supermoto Staatsmeisterschaft am 18. und 19. April auf dem Nordring in Fuglau/Niederösterreich konnte Hanson Schruf auf seiner Husaberg die Ränge 2 und 8 in der hubraumoffenen Klasse S2 einfahren.

Trotz der recht kurzen Vorbereitungszeit – Hanson Schrufs Wechsel zu Husaberg wurde ja erst Mitte März fixiert – kommt der Niederösterreicher schon in den Trainings-Sitzungen auf dem anspruchsvollen Kurs in Fuglau gut mit seinem neuen Motorrad zu Recht. Im Zeittraining kann er sich bis auf den 8. Rang vor arbeiten und sichert sich damit einen Startplatz in der zweiten Startreihe.

 

Gleich am Start ins erste Rennen macht Schruf einen Platz gut. Er findet rasch seinen Rhythmus und kämpft vom Beginn weg in einer Siebener-Gruppe um Rang zwei. Offensichtlich hat der Hirtenberger ein perfektes Setup für sein Motorrad gefunden, denn er kann voll attackieren. Schon in der dritten Runde arbeitet er sich auf den vierten Platz vor und begeistert die Zuschauer mit schier unglaublichen Schräglagen.
Schruf fightet weiterhin wie ein Löwe, findet aber lange Zeit keinen Weg, der ihn an seinen Vordermännern vorbei führt. Doch in der 11. Runde nutzt er kaltschnäuzig einen Fehler des bis dahin zweitplatzierten , um sich selbst auf diese Position zu schieben. Zwar kann der Husaberg-Pilot keinen Angriff mehr auf den Führenden Uros Nastran starten, aber er sichert seinen Platz geschickt nach hinten ab und sorgt somit für eine Sensation:
Rang zwei für Hanson Schruf bei seinem Renndebüt auf Husaberg!

Der zweite Lauf präsentiert sich für das Duo Schruf-Husaberg ebenso positiv wie der erste. Der Niederösterreicher kämpft wieder ab dem Start in der Spitzengruppe. Es geht richtig heiß und eng zu, doch auf der rutschigen Strecke mit den wechselnden Asphalt-Bedingungen findet Schruf keinen Weg an seinen Vordermännern vorbei. Er bleibt auf dem achten Rang einzementiert, und obwohl er die schnellste Rennrunde fährt, kann er bis ins Ziel seine Position nicht mehr verbessern.

Nach diesem gelungenen Debüt freut sich Hanson Schruf bereits auf seinen nächsten Einsatz mit der Husaberg: „Ich bin richtig begeistert von dem Motorrad. Wir haben aufgrund der fehlenden Zeit bisher nur Kleinigkeiten modifiziert, und trotzdem arbeitet die Husaberg bereits auf einem extrem hohen Niveau. Mit den neuen Michelin-Slicks ist sie super einfach zu kontrollieren und lässt sich echt schnell fahren.
Vor den nächsten Rennen in Neutal wollen wir trotzdem noch weiter Testen, weil ich denke, dass in der Husaberg noch viel weiteres Potential steckt.“

Beim nächsten Rennwochenende der Supermoto Staatsmeisterschaft am 9. und 10. Mai in Neutal/Burgenland will Hanson Schruf wieder voll angreifen und hofft schon jetzt wieder auf Top-Platzierungen