Die Supermoto-Saison ist vorbei. Das Rennen in Melk war der kr├Ânende Saison-Abschluss. Staatsmeister Hanson Schruf hat die Slicks ins Eck gestellt und auf seiner Husaberg wieder die Stollenreifen aufgezogen. Gedriftet wird aber trotzdem. Statt auf Asphalt rutscht Hanson nun auf Schotter, Erde oder im Gatsch herum.

Unklar ist, ob es das Wetter letztes Wochenende gut mit Hanson meinte. Es regnete. Und aus dem Wiesenslalom in Furth wurde ein rutschiger Gatsch-Slalom. Aber das Rutschige gef├Ąllt dem Hanson ja; da kann man sch├Âner um Ecken driften. Das Gatsch-vom-Motorrad-Waschen ist allerdings kein Lieblingssport von Hanson.

Sportlich lief es f├╝r den Pottensteiner ganz gut. Hanson ging in zwei Klassen an den Start und gewann beide Klassen klar. ├ťber die beiden Siege konnte der Husaberg-Pilot zwar jubeln, aber die Freude war nicht uneingeschr├Ąnkt: Hanson Schruf musste an dem Wochenende auch zwei Niederlagen einstecken; zwei Niederlagen in der Schnitzel-Wertung:

1. Der Schnellste der Familie Schruf bekommt ein Schnitzel. Die schnellste Rundenzeit konnte der Staatsmeister nicht f├╝r sich verbuchen. Es gab einen Schnelleren. Werner Schruf, der Bruder von Hanson, schaffte es die Tagesbestzeit zu holen. Und somit durfte Hanson seinem Bruder ein Schnitzel zahlen.
2. Auch beim Schnitzel-Essen zog Hanson den K├╝rzeren. Bis Hanson seinen Teller geleert hatte, war Werner schon bei der Nachspeise.